Ein Wanderfalke füttert seine Jungtiere (2018, Wanderfalkenhorst Wormser Dom)
Ein Wanderfalke füttert seine Jungtiere (2018, Wanderfalkenhorst Wormser Dom)

Webcam "Wanderfalken"

Die Brutsaison 2021

Ob unser Terzel (männlicher Wanderfalke) "Peter Josef"* nach dem tödlichen Unfall seiner Partnerin im Jahr 2020 eine neue Gefährtin finden wird? Bleiben Sie gespannt und verfolgen Sie mit uns die Brutsaison 2021:

Feb. - Mai 2021

01.03.2021 / Es bleibt beunruhigend still am Falkenhorst im Nord-Ost-Turm des Wormser Doms.

Leider gibt es in diesem Jahr noch kein Lebenszeichen von unserem Terzel „Peter-Joseph“. Somit war auch keine Balz zu beobachten, wie man sie im Februar normalerweise sehen kann.

Zu Beginn des Jahres wurden noch kleinere Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der Kameraperspektive und für die Sicherheit der Jungvögel vorgenommen. Dazu wurden von kundigen Helfern des NABU auch die Horstwände gestrichen und der Boden erneuert. Seither warten wir auf Leben im Horst.

Wanderfalken sind an sich monogam lebende Vögel und standorttreu, wenn ihre Bruten erfolgreich sind. Nun kommt für den verwitweten Terzel am ehesten ein junges, „unverbandeltes“ Falkenweibchen in Frage. Wanderfalken verbringen aber ihr erstes Lebensjahr in wärmeren, südlichen Regionen, wie etwa an der südfranzösischen Atlantikküste oder in Spanien. Von dort kehren sie erst zurück, wenn es bei uns wärmer ist. Dadurch verzögert sich natürlich auch ein etwaiger Brutbeginn, aber da die Wanderfalken sehr anpassungsfähig sind, ist das für eine Brut dann noch nicht zu spät. Aus Nürnberg und Fellbach wurden Ende Februar schon erste Eiablagen gemeldet. Und im vergangenen Jahr legte „unser“ Falkenweibchen Gudrun am 5. März das erste Ei.

Wenn der Terzel abgewandert oder auch umgekommen sein sollte, bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr der Horst wieder von Wanderfalken bezogen werden wird.

(ein Beitrag von Ruth Hammann-Jähme)

Okt. 2020 - Jan. 2021

Die Brutsaison 2020 ist beendet, dennoch informieren wir Sie hier weiter über besondere Beobachtungen und Begebenheiten in und um den Horst:

Reste einer Mahlzeit im Falkennest (Screenshot vom 9.10.2020)
Reste einer Mahlzeit im Falkennest (Screenshot vom 9.10.2020)

09.10.2020 / Früh morgens war ein Teil einer erbeuteten Taube im Horst zu sehen. 

Das ist ein gutes Zeichen, denn es deutet darauf hin, dass der Terzel "Peter-Joseph" in der Gegend weilt und sein Revier sichert. Vermutlich war ihm die Beute für eine Mahlzeit zu groß und er konnte sie nicht vollständig verzehren. So hat er den Rest im Horst als “Proviantdepot“ zwischengelagert. Seine Hauptbeute sind meist mittelgroße Vögel, wie Stare. Wahrscheinlich hat er den Rest gegen Abend zum Rupfplatz weggebracht.

(ein Beitrag von Ruth Hammann-Jähme)

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