31.03.2021 / Luther 2021

Drei Monate bis zur Landesausstellung

Der Countdown läuft: Am 3. Juli soll die Landesausstellung "Hier stehe ich. Gewissen und Protest – 1521 bis 2021" in Worms eröffnen. Der Aufbau hat begonnen.

Der Aufbau der Landesausstellung zum Lutherjubiläum ist gestartet (v.l.n.r.): Dr. Olaf Mückain, Ulrike Breitwieser (Leitung Museum der Stadt Worms im Andreasstift) und Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek besehen sich die Fortschritte vor Ort.
Der Aufbau der Landesausstellung zum Lutherjubiläum ist gestartet (v.l.n.r.): Dr. Olaf Mückain, Ulrike Breitwieser (Leitung Museum der Stadt Worms im Andreasstift) und Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek besehen sich die Fortschritte vor Ort.
© Fotograf: Stefan Weissmann, Quelle: KVG

Aufbau der Ausstellung gestartet

Am 3. Juli öffnet die Landesausstellung „Hier stehe ich. Gewissen und Protest – 1521 bis 2021“ im Museum der Stadt Worms im Andreasstift ihre Pforten. Drei Monate vorher beginnt für das Team um Verwaltungsleiterin Ulrike Breitwieser und den Wissenschaftlichen Leiter Dr. Olaf Mückain die heiße Phase der Ausstellungsvorbereitung. Die Sanierung und der Umbau des 1000 Jahre alten Andreasstifts sind soweit abgeschlossen und der Aufbau der Ausstellung hat begonnen. 

Ein Großprojekt geht in die heiße Endphase: Nach umfangreichen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen erstrahlt das Erdgeschoss des tausend Jahre alten Andreasstifts in neuem Glanz. Neben der technischen Sanierung können vor allem dank der neu errichteten beiden Kreuzgangflügel und des umgebauten, früheren Verwaltungstrakts in Zukunft größere Ausstellungen im Museum der Stadt Worms präsentiert werden. 

Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, der sich als zuständiger Dezernent immer wieder vom Fortschritt vor Ort überzeugt: „Es ist ein herausforderndes Projekt – gerade unter den aktuellen Pandemiebedingungen – und ich bin wirklich beeindruckt, wie gut die vielen Räder aus internen und externen Mitarbeitern zusammenlaufen, damit wir alle ab dem 3. Juli die Landesausstellung eröffnen können.“ 

Während das technische Team des Museums noch die letzten Elektro- und Streicharbeiten der Handwerker koordiniert, laufen parallel in der Kirche des Andreasstifts schon die ersten Aufbauten für die Ausstellung, mit der das seit 2019 geschlossene Haus im Juli seine Wiedereröffnung feiern möchte: Der neue Kassen- und Garderobenbereich stehen bereits; für die ersten Ausstellungswände montieren die Schreiner aktuell die Unterkonstruktionen. Noch sieht alles aus wie auf einer Großbaustelle, ständig müssen Materialien von der einen zur anderen Stelle geräumt und fertige Bereiche geputzt werden. 

Im Hintergrund laufen aktuell die Detailabsprachen mit den Institutionen, die Leihgaben für die Landesausstellung zur Verfügung stellen. Wann wird welches Objekt geliefert und unter welchen klimatischen und sicherheitstechnischen Aspekten muss der Transport erfolgen: Das sind nur einige der Fragen, die es momentan in vielen Detailgesprächen mit den Partnerinstitutionen zu klären gibt. 

Der Kurator und die Registrarin besprechen zum Beispiel auch die konservatorischen Rahmenbedingungen für die Präsentation in der Landesausstellung. Mückain: „Damit wertvolle Objekte keinen Schaden nehmen, müssen wir stabile und gut verträgliche klimatische Verhältnisse schaffen sowie auf eine möglichst geringe Lichtemission achten.“ Zusätzlich übernimmt der hauseigene Restaurator nach Absprache in der museumseigenen Werkstatt auch kleinere Reparatur- und Säuberungsarbeiten der kostbaren Stücke. 

Während die ersten Ausstellungswände schon aufgebaut werden, erarbeiten die Mitarbeiter um Kurator Dr. Olaf Mückain noch die letzten Texte und Grafiken für die Schautafeln und Inhalte für die Medienstationen. Auch die technischen Daten zu den einzelnen Ausstellungsobjekten müssen akribisch zusammengetragen und für die Beschilderungen mit Grafikern abgestimmt werden. 

Verwaltungsleiterin Ulrike Breitwieser kümmert sich derweil mit ihrem Team um die gesamten organisatorischen Rahmenbedingungen wie das neue Kassensystem, Personalsuche und -einarbeitung, notwendige Hygienekonzepte, die Vorbereitungen für das Begleitprogramm zur Ausstellung sowie natürlich Marketing und Pressearbeit.

Hintergrund & Infos

Die Landesausstellung „Hier stehe ich. Gewissen und Protest – 1521 bis 2021“ nimmt das Jubiläum der Widerrufsverweigerung Martin Luthers auf dem Wormser Reichstag zum Anlass, die Entwicklungsgeschichte der „Gewissensfreiheit und des Protests“ anhand zahlreicher Beispiele bis in unsere Gegenwart aufzuzeigen und kritisch zu hinterfragen. Sie ist Teil der Gesamtfeierlichkeiten der Stadt Worms und der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau (EKHN) zum Lutherjahr 2021. 

Das Gesamtprogramm und weitere Informationen gibt es unter

www.luther-worms.de

Die Landessausstellung wird gefördert vom Land Rheinland-Pfalz, durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie durch die Stiftung „Gut für die Region“ der Sparkasse Worms-Alzey-Ried.

Quelle: Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms

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